Meldung vom 25.03.2026

Fehérvár zieht mit Shutout-Heimsieg ins Halbfinale ein

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Hydro Fehérvár AV19 komplettiert das Halbfinale in der win2day ICE Hockey League. Die Ungarn setzten sich am Mittwoch im sechsten Viertelfinalspiel zu Hause gegen den EC-KAC mit 3:0 durch. Damit steht erstmals in der Ligageschichte ein Team, das den Grunddurchgang nur auf dem zehnten Platz beendet hat, im Halbfinale.

Die Ungarn treffen dort auf Grunddurchgangssieger Moser Medical Graz99ers, der gleichzeitig als österreichischer Meister feststeht. In der zweiten Paarung kommt es zum Aufeinandertreffen vom HC Falkensteiner Pustertal und Olimpija Ljubljana. Beide „Best-of-7“-Serien beginnen am Sonntag.

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Nach zwei Siegen in Folge trat Fehérvár mit großem Selbstvertrauen an. In einem weitgehend ausgeglichenen ersten Drittel setzten die Hausherren immer wieder offensive Akzente, doch auch der KAC fand Chancen vor. Kurz vor der ersten Pause vergaben die Gäste die größte Gelegenheit des Abschnitts – torlos ging es in die Kabinen.

Nach 25 Minuten musste Thimo Nickl auf die Strafbank (2+2 Minuten), und Fehérvár nutzte das Powerplay prompt: Kapitän Csanád Erdély fälschte einen Schuss von Messner zum 1:0 ab. Klagenfurt hatte hingegen in seiner ersten Überzahl mit Stangenschüssen Pech. Kurz vor Drittelende verhinderte KAC-Goalie Sebastian Dahm mit einer starken Parade den zweiten Gegentreffer.

Mit viel Energie starteten die Ungarn in den Schlussabschnitt. Sie wirkten entschlossen und ließen defensiv kaum etwas zu. Bei den wenigen Chancen der Gäste war Torhüter Rasmus Reijola, der sein viertes Shutout in dieser Saison feierte, stets zur Stelle. Nach sehenswerter Vorarbeit von Erdély erhöhte János Hári in der 56. Minute auf 2:0. Trever Cheek sorgte schließlich per Empty-Net-Treffer für die endgültige Entscheidung.

win2day ICE Hockey League, Viertelfinale Spiel 6:
Mi, 25.03.2026:
Hydro Fehérvár AV19 – EC-KAC 3:0 (0:0, 1:0, 2:0)
Referees: OFNER, STERNAT, Bedynek, Jedlicka
Goals AVS: Erdély (28./PP), Hári (56.), Cheek (60./EN)
Endstand in der best-of-7-Serie: 4:2

Folgende Situation wurde per Video überprüft:



* Mögliche 5‑Minuten‑Strafe plus Spieldauer
* Nach Videostudium wurde entschieden, dass eine 2-Minuten-Strafe angemessen ist
* Nick Petersen (KAC) hob beim Check nicht ab und führte den Kontakt mit angelegten Körperteilen sowie ohne übermäßige Wucht aus
* Der Situation Room stimmt dieser Entscheidung zu

In den Playoffs 2026 werden Situationen mit Videoüberprüfung auf den Liga-Kanälen näher erläutert.

Halbfinale (best-of-7):
Moser Medical Graz99ers (1) - Hydro Fehérvár AV19 (10)
HC Falkensteiner Pustertal (5) - Olimpija Ljubljana (6)