Meldung vom 08.03.2026

Die Viertelfinal-Paarungen stehen fest

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Am Sonntagvormittag fand der Viertelfinal-Pick in der Alps Hockey League statt. Dabei wählten die Top-3-Teams der Master Round ihren Gegner aus. Die Viertelfinalserien werden im best-of-7-Modus ausgetragen und nach dem Rhythmus A-B-A-B-A-B-A gespielt. Alle Serien beginnen am Dienstag, 10. März. 

Die Viertelfinal-Paarungen im Überblick:
EK Die Zeller Eisbären (1) – Wipptal Broncos Weihenstephan (5)
Red Bull Hockey Juniors (2) – HC Gherdeina valgardena.it (8)
HC Migross Asiago (3) – HC Meran/o Pircher (7)
KHL Sisak (4) – S.G. Cortina Hafro (6)

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EK Die Zeller Eisbären (1) – Wipptal Broncos Weihenstephan (5)

Mit dem ersten Wahlrecht entschied sich der amtierende Meister für die Broncos. Während Zell am See alle acht Partien in der Master Round gewann, konnten die Südtiroler – die sich erst am letzten Spieltag des Grunddurchgangs für die Top-5 qualifizierten – in der Zwischenrunde nur einen Sieg feiern. Die Pinzgauer entschieden vier der fünf Saisonduelle für sich; in der Master Round feierten sie sogar zwei klare Erfolge (7:2 und 9:2). Damit kommt es bereits zum dritten Mal in Folge zum Playoff-Duell zwischen den beiden Klubs. In der Saison 2023/24 setzte sich Sterzing mit einem Viertelfinal-Sweep durch, in der vergangenen Spielzeit revanchierte sich Zell am See mit einem 4:0 im Halbfinale.

Statement Head Coach Marcel Rodman (EKZ): „Es ist nicht leicht zu picken. Je mehr man analysiert, wen man wählen soll, desto deutlicher treten die Stärken dieser Mannschaften zutage. Letztlich haben wir uns für Sterzing entschieden. Der Hauptgrund dafür ist, dass wir in den letzten zwei Jahren am häufigsten gegen sie gespielt und dabei meist gute Resultate erzielt haben. Es gibt keine Geheimnisse mehr – wir kennen die Spieler, den Coaching Staff und ihre Spielsysteme. Zudem ist die Anreise nicht allzu lang. Wir picken also das, was wir kennen – das ist die Motivation hinter unserer Wahl. Dennoch erwarten wir einen starken Gegner. Sie spielen hart, es wird keine leichte Serie, und wir müssen unser Top-Level abrufen. Ich erwarte sie deutlich stärker als in den letzten beiden Spielen, in denen wir gegen sie angetreten sind.“

Statement Head Coach Johan Sjöquist (WSV): „Wir freuen uns sehr darauf, in die Playoffs gegen Zell am See zu gehen. Als Mannschaft wissen wir, was wir können, und wir sind bereit, alles zu geben, um zu gewinnen – das ist sicher.“

Red Bull Hockey Juniors (2) – HC Gherdeina valgardena.it (8)
Die Red Bull Hockey beendeten den Grunddurchgang auf dem ersten Platz, rutschten aber in der Master Round auf Platz zwei ab und hatten somit das zweite Pickrecht. Als Viertelfinal-Gegner haben die Juniors den HC Gherdeina valgardena.it ausgewählt. Die Südtiroler mussten in die Pre-Playoffs und entschieden dort die Serie gegen die Adler Stadtwerke Kitzbühel mit 2:0-Siegen für sich. Insgesamt ist es die dritte Viertelfinal-Teilnahme für Gröden, das noch nie den Sprung ins Halbfinale geschafft hat. Salzburg wiederum stand bereits zwei Mal im Halbfinale (2024, 2023) und zwei weitere Male im Viertelfinale. In dieser Saison entschieden bislang die Juniors zwei der drei Aufeinandertreffen für sich.

Statement Head Coach Teemu Levijoki (RBJ): „Wir erwarten harte Spiele. Es sind die Playoffs, also wird jedes Spiel intensiv und körperbetont sein. In dieser Phase sind alle Teams stark, aber wir müssen an unser Spiel glauben und unserem System treu bleiben. Jetzt haben wir etwas Zeit, um uns vorzubereiten und auf die Serie einzustellen. Die Entscheidung über den Gegner wurde gemeinsam mit dem Trainerstab und der Mannschaft getroffen. Wir sind überzeugt, dass es die richtige Wahl war, und jetzt liegt der Fokus darauf, bereit zu sein, wenn die Serie beginnt.“

Statement Head Coach Marcel Skokan (GHE): „Es wird eine sehr harte Serie gegen eine junge Mannschaft, die zwischen den Spielen sicherlich schneller regeneriert als wir. Die nächsten Tage werden wir dazu nutzen, um uns perfekt darauf einzustellen. Um zu bestehen, müssen wir aggressiv, hart und schnell spielen, geduldig bleiben und unsere Chancen konsequent nutzen.“

HC Migross Asiago (3) – HC Meran/o Pircher (7)

Der HC Migross Asiago hat sich in seiner Premierensaison souverän für das Viertelfinale qualifiziert. Als Dritter der Master Round pickten die Italiener den HC Meran/o Pircher. Die Südtiroler mussten in die Pre-Playoffs und entschieden dort die Serie gegen den EC Bregenzerwald mit 2:0-Siegen für sich. Für Meran ist es in der fünften AHL-Saison die dritte Viertelfinal-Teilnahme, ein Halbfinal-Einzug blieb ihnen bislang verwehrt. Gegen Asiago kassierten die Adler in dieser Saison bislang zwei Overtime-Heimniederlagen, zudem feierte Meran einen 5:2-Auswärtssieg.

Statement Head Coach John Parco (HCA): „Playoffs sind immer eine ganz besondere Zeit im Jahr. Unsere Serie gegen Meran wird mit Sicherheit spannendes Eishockey für alle bieten. Wir freuen uns darauf, endlich loszulegen, und ich wünsche allen Teams viel Glück.“

Statement Head Coach Christian Borgatello (HCM): „Wir freuen uns sehr auf das Viertelfinale und wissen, dass uns eine intensive und emotionale Partie erwartet. Die Mannschaft hat in den letzten Wochen hart gearbeitet und ist bereit, alles auf dem Eis zu lassen. In den Playoffs entscheiden oft Kleinigkeiten – Einsatz, Disziplin und Teamgeist werden der Schlüssel sein.“

KHL Sisak (4) – S.G. Cortina Hafro (6)

Nach Platz drei im Grunddurchgang fiel Sisak mit einer durchwachsenen Master Round (nur zwei Siege aus acht Spielen) auf Rang vier zurück und trifft im Viertelfinale auf Cortina, das von den Top-3 beim Pick nicht gewählt wurde. Die Italiener blieben in dieser Saison lange hinter den Erwartungen zurück: Nach Rang neun im Grunddurchgang qualifizierte sich das Team von Headcoach Gaber Glavič erst am letzten Spieltag der Zwischenrunde für die Pre-Playoffs – dort folgte dann ein 2:0-Erfolg über den zweifachen AHL-Champion Ritten. Die bisherigen drei Saisonduelle zwischen Sisak und Cortina waren hart umkämpft und endeten jeweils mit nur einem Tor Unterschied – zweimal ging es sogar ins Shootout. Cortina - stand 2023 im AHL-Finale - entschied zwei der drei Begegnungen für sich.

Statement Head Coach Josh Siembida (SIS): „Ich glaube, das wird ein tolles Duell. Wenn man sich alle Spiele anschaut, die wir in dieser Saison gegen sie gespielt haben, dann waren das alles Ein-Tor-Partien. Daher denke ich, dass diese Serie in beide Richtungen gehen kann. Der Heimvorteil hilft uns natürlich, vor allem mit unseren Fans im Rücken. Ich denke, die Halle wird voll sein, wir werden daraus viel Energie ziehen, und da es unsere erste Playoff-Serie ist, werden wir natürlich besonders motiviert und begeistert sein.“

Statement Head Coach Gaber Glavic (SGC): „Wir befanden uns in einer Situation, in der wir einfach auf unseren Gegner warten mussten – es gab nichts, was wir dagegen tun konnten. Sisak war in dieser Saison für jede Mannschaft ein sehr starkes und gefährliches Team. Natürlich kann die lange Anreise beide Teams beeinflussen, aber wir freuen uns wirklich sehr auf das erste Playoff-Spiel in Sisak. Sie haben großartige Fans, und es wird wahrscheinlich eine volle Halle und eine tolle Atmosphäre zum Spielen geben. Wir können es kaum erwarten, dass die Serie beginnt und der Puck in Spiel 1 eingeworfen wird“.

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Foto: EKZ / Radlwimmer