Meldung vom 17.09.2026

Ryan Valentini: „Ich denke, ich bin gerade in der besten Phase meiner Karriere“

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Aus individueller Sicht stach in der vergangenen Saison ein Spieler ganz besonders heraus: Ryan Valentini. Der Liga-MVP beendete die Spielzeit mit beeindruckenden 92 Punkten als Topscorer der Alps Hockey League. Trotz seiner herausragenden persönlichen Saison war der 29-Jährige mit dem Viertelfinal-Aus seines Teams nicht zufrieden. Im Interview blickt Valentini auf die vergangene Spielzeit zurück, spricht über die Ziele für die kommende Saison und erklärt, warum er davon überzeugt ist, sich noch weiter steigern zu können.

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Die vergangene Saison endete für euch im Viertelfinale. Wie würdest du die Spielzeit rückblickend zusammenfassen?
Ryan Valentini: „Es ist schwer, die Saison als großen Erfolg zu bezeichnen, wenn man im Viertelfinale ausscheidet. Aber der Gewinn der italienischen Meisterschaft war natürlich sehr wichtig für uns. Wir hatten neue Eigentümer, viele neue und auch viele junge Spieler. Ich denke, wir haben im vergangenen Jahr einige große Schritte in die richtige Richtung gemacht. Aber wie gesagt: Wenn man im Viertelfinale ausscheidet, ist es schwer, von einer erfolgreichen Saison zu sprechen.“

Mit welchen Erwartungen und Zielen gehst du in die neue Saison?
„Wir wollen einfach auf dem aufbauen, was wir im vergangenen Jahr erreicht haben. In dieser Saison spielen wir im Continental Cup, und ich denke, es ist wichtig für uns, dort das Finalturnier zu erreichen. Außerdem wollen wir unseren italienischen Meistertitel verteidigen und in den Playoffs weiter kommen. Ich denke, wir haben eine Mannschaft, die stark genug ist, um Playoff-Serien zu gewinnen und um den Titel in der Alps Hockey League mitzuspielen.“

Persönlich hattest du eine herausragende Saison. Mit 92 Punkten wurdest du Topscorer der Liga und zum MVP gewählt. Wie schwierig wird es, eine solche Saison zu wiederholen, oder glaubst du, dass du deinen persönlichen Höhepunkt noch gar nicht erreicht hast?
„Ich glaube nicht, dass sich in diesem Jahr allzu viel ändern wird. Ich habe wieder sehr gute Linemates und denke, dass wir als Mannschaft sogar noch stärker sind. Ich persönlich versuche immer, mich weiterzuentwickeln. Den ganzen Sommer über habe ich daran gearbeitet, wie ich mein Spiel noch verbessern kann. Ich bin erst 29, also noch nicht zu alt. Ich denke, ich bin gerade in der besten Phase meiner Karriere. Auf persönliche Statistiken konzentriere ich mich aber nicht wirklich. Ich möchte einfach so viel wie möglich beitragen und der Mannschaft helfen, erfolgreich zu sein.“