Meldung vom 13.09.2026

Simon Kostner: „In unserem Team herrscht eine andere Energie“

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Simon Kostner ist seit der Premierensaison Teil der Alps Hockey League und der Rittner Buam SkyAlps. Der 35-jährige Kapitän hat in bislang 463 AHL-Spielen beeindruckende 447 Scorerpunkte verbucht. Im Interview blickt Kostner auf eine enttäuschende Saison 2025/26 zurück, spricht über seine Rolle als einer der erfahrensten Spieler im Team und die Entwicklung der Liga in den vergangenen Jahren. Zudem erklärt er, warum in der Mannschaft in dieser Saison eine andere Energie zu spüren ist und weshalb ihm die ersten Wochen unter dem neuen Trainerteam viel Grund zur Zuversicht geben.

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Die vergangene Saison ist nicht so verlaufen, wie ihr euch das erhofft hattet. Wie zuversichtlich bist du, dass die Mannschaft zurückschlagen und wieder an die Erfolge der Rittner Buam aus früheren Jahren anknüpfen kann?
Simon Kostner: „In der vergangenen Saison haben wir nie das Niveau erreicht, das wir von uns selbst erwartet hatten. Ich bin mir aber auch sicher, dass wir daraus gelernt haben. Schon jetzt sehen wir, dass Veränderungen vorgenommen wurden – nicht nur bei den Spielern, sondern im gesamten Team. Hoffentlich tragen diese Veränderungen dazu bei, dass wir eine erfolgreichere Saison spielen.“

Du bist seit der allerersten Saison Teil der Alps Hockey League. Wie stolz bist du darauf, noch immer eine so wichtige Rolle bei Ritten zu spielen, und wie hat sich die Liga aus deiner Sicht über die Jahre entwickelt?
„Meine Rolle ist nach wie vor einfach die eines Spielers. Natürlich hilft mir die Erfahrung, die ich über die Jahre gesammelt habe, vielleicht dabei, unseren jüngeren Spielern etwas mitzugeben. Aber am Ende des Tages mache ich die gleichen Dinge wie sie. Und es macht mir einfach Spaß.

Wenn ich mir anschaue, wie sich die Liga verändert hat, denke ich, dass sie in den ersten Jahren insgesamt etwas erfahrener war. Die Spieler und insbesondere die Imports waren tendenziell etwas älter und brachten mehr Erfahrung in die Liga mit. Heute ist die Liga meiner Meinung nach wahrscheinlich schneller, weil die Spieler jünger sind – und das ist eine gute Sache für den Sport. Am Ende liegt es an den jungen Spielern, die hier ihre Chance bekommen, diese auch bestmöglich zu nutzen.“

Du gehst mit Jamie Russell als neuen Headcoach in die kommende Saison. Wie ist die Vorbereitung bislang verlaufen und spürst du innerhalb der Mannschaft wieder diesen Hunger nach Erfolg?
„Ich kann definitiv sagen, dass ich im Vergleich zum vergangenen Jahr eine andere Energie in unserer Mannschaft spüre. Es ist auch ein anderer Hunger nach Erfolg vorhanden, und das ist sehr positiv.

Ich freue mich wirklich darauf, mit dieser Mannschaft weiterzuarbeiten, denn die ersten Wochen haben sehr viel Spaß gemacht. Sie geben uns viele Gründe, optimistisch auf die kommenden Monate zu blicken.“