Meldung vom 06.07.2026

CHL Import Draft: Sintschnig und Waschnig über den Sprung nach Nordamerika

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Insgesamt fünf Spieler aus der win2day ICE Hockey League wurden beim CHL Import Draft ausgewählt und können nun den Sprung in eine der besten Juniorenligen der Welt wagen. Zwei von ihnen sind Paul Sintschnig vom EC iDM Wärmepumpen VSV und David Waschnig vom EC-KAC. Im Interview mit der Sunshine Hockey League sprachen die beiden Nachwuchstalente über ihren Wechsel nach Nordamerika, die Erleichterung nach dem Draft sowie die Vorfreude auf das neue Abenteuer – und darauf, dieses nicht alleine antreten zu müssen.

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Paul Sintschnig wurde bereits an zweiter Stelle von den Halifax Mooseheads ausgewählt und ist damit der höchstgezogene österreichische Spieler seit Gregor Baumgartner im Jahr 1996. Da Halifax sein Wunschteam war, war die Anspannung vor dem Draft entsprechend groß.

„Da war schon eine gewisse Anspannung dabei. Ich wusste ja nicht, ob ich wirklich beim richtigen Team landen würde. Als dann alles fix war, ist mir ehrlich gesagt ein Stein vom Herzen gefallen. Ich war einfach richtig erleichtert“, erzählt der 17-Jährige im Interview mit der Sunshine Hockey League.

Noch größer war die Freude, als auch sein VSV-Teamkollege Nico Uschan an Position 81 von den Mooseheads gedraftet wurde. Dadurch muss Sintschnig den Schritt nach Kanada nicht alleine antreten.
„Ich war erleichtert, dass alles so geklappt hat, wie wir uns das vorgestellt haben. Vor allem, wenn man mit einem Kollegen rübergeht, ist das natürlich viel angenehmer. Es ist schon fein, wenn zumindest einer dabei ist, mit dem man Deutsch sprechen kann.“

Auch David Waschnig wurde ausgewählt. Der 19-jährige KAC-Stürmer wechselt zu Baie-Comeau Drakkar, das gleich drei Spieler aus der win2day ICE Hockey League draftete. Neben Waschnig wurden auch sein KAC-Teamkollege Johannes Dobrovolny sowie Jonathan Oschgan von den Steinbach Black Wings Linz ausgewählt. Dass mehrere Österreicher den Sprung gemeinsam wagen, sieht auch Waschnig als großen Vorteil.

„Ja, das ist natürlich – wie der Paul schon gesagt hat – eine riesige Erleichterung, wenn man nicht alleine rüber muss. So gut ist unser Französisch aus der Schule dann doch nicht. Deshalb ist es lässig, wenn man ein paar Leute dabeihat, mit denen man Deutsch reden kann und nicht nur daneben sitzt und nichts versteht.“

Waschnig empfahl sich mit einer starken ersten vollen Saison im Profiteam des EC-KAC für den Schritt nach Nordamerika. Während der WM-Vorbereitung mit dem österreichischen Nationalteam reifte schließlich die Entscheidung, den nächsten Karriereschritt zu wagen.

„Für mich war es eigentlich eine überraschend gute Saison. Es ist sogar besser gelaufen, als ich es mir vorgestellt habe. Ich war vier Wochen mit dem Nationalteam unterwegs und habe gesehen, dass fast alle erfahrenen Spieler irgendwann in unserem Alter den Schritt ins Ausland gemacht haben – viele nach Kanada, andere nach Schweden. Für mich geht es jetzt vor allem darum, Erfahrungen zu sammeln, mich mit den besten Gleichaltrigen zu messen und mich auf einer neuen Bühne zu präsentieren. Genau das hat mich gereizt.“

Für Sintschnig stand ein Wechsel ins Ausland zunächst gar nicht im Vordergrund. Erst nach der vergangenen Saison wurde ihm bewusst, dass er sich einer neuen Herausforderung stellen möchte.

„Ich habe mir darüber zunächst keine großen Gedanken gemacht. Nach der Saison habe ich dann aber gemerkt, dass ich etwas Neues ausprobieren möchte. Ich kann nicht mein ganzes Leben in Österreich spielen. Ich wollte einfach eine neue Herausforderung annehmen. Dann hat sich der Kontakt mit Halifax ergeben und wir haben geschaut, dass wir das in diese Richtung lenken. Dass es am Ende geklappt hat, hat mich riesig gefreut“, sagt der Stürmer, der in der vergangenen Saison sein Debüt in der win2day ICE Hockey League feierte.