Meldung vom 15.05.2026

Christian Ofner vor der A-Weltmeisterschaft: "Die WM zu genießen und Spaß an der Sache haben.“

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Am heutigen Freitag startet die Eishockey-Weltmeisterschaft der Topgruppe – und mit ihr steht – neben den vier teilnehmenden ICE-Nationen - auch ein weiterer Vertreter der win2day ICE Hockey League erneut auf der ganz großen Bühne des internationalen Eishockeys. Schiedsrichter Christian Ofner wurde zum zweiten Mal in Folge für die A-Weltmeisterschaft nominiert und zählt damit weiterhin zu den besten Referees der Welt. Das Interview mit Christian Ofner gibt es hier.

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Für Christian Ofner ist die erneute Berufung eine besondere Bestätigung seines eingeschlagenen Weges. Die zweite WM-Nominierung in Folge unterstreicht seine konstant starken Leistungen auf internationalem Niveau.

Intensive Wochen nach dem Saisonende
Nach dem Saisonende in der win2day ICE Hockey League begann für den Kärntner unmittelbar die intensive Vorbereitung auf die Weltmeisterschaft. Neben Off-Ice-Training und dem erneuten Studium der IIHF-Regeln standen zahlreiche Videomeetings und Analysen am Programm. Gleichzeitig musste Ofner auch noch eine schulische Prüfung absolvieren, die er kurz vor seiner Abreise erfolgreich ablegte.

„Es war eine sehr intensive und stressige Phase, aber ich habe versucht, alles gut zu organisieren“, erklärt Ofner.

Die erneute Teilnahme an der A-WM sieht der Schiedsrichter als große Anerkennung seiner Arbeit im vergangenen Jahr: „Schon die erste Teilnahme war etwas Besonderes, eine zweite Nominierung in Folge bedeutet für mich aber vor allem, dass meine Leistungen anerkannt werden. Das macht mich sehr stolz und zeigt mir, dass mein Weg passt.“

Erfahrungen aus der ersten A-WM
Mit seiner zweiten Weltmeisterschaft geht Ofner nun auch deutlich erfahrener in das Turnier. Besonders die Abläufe abseits des eigentlichen Spielgeschehens hätten ihn bei seiner ersten WM nachhaltig geprägt. „Vieles ist bei einer WM anders als im Liga-Alltag, vor allem das gesamte Umfeld und die Kommunikation auf dem Eis“, erzählt er. Die internationale Zusammenarbeit der Schiedsrichter sei dabei ein zentraler Faktor: „Die Schiedsrichter sind untereinander vernetzt, man hört sich gegenseitig und stimmt sich ganz anders ab als im normalen Spielbetrieb.“

Strukturierte Vorbereitung in Österreich und der Schweiz
Die Vorbereitung auf das Großereignis verlief laut Ofner äußerst strukturiert. In mehreren Videocalls aus Österreich wurden Standards, Regelauslegungen und spezielle Spielsituationen intensiv besprochen. Nach der Ankunft in der Schweiz standen schließlich zahlreiche Meetings, Videoanalysen und gemeinsame Teambuilding-Aktivitäten auf dem Programm. „Das waren lange, anstrengende Tage, aber auch solche mit viel Teamgeist und Spaß.“

„Die WM genießen und Spaß haben“
Für die bevorstehenden Einsätze hat sich Ofner klare Ziele gesetzt: „Mir ist wichtig, in jedem Spiel meine beste Leistung abzurufen, gut vorbereitet zu sein und als Team zusammenzuarbeiten.“ Gleichzeitig wolle er die besondere Atmosphäre genießen: „Fehler passieren jedem, deshalb geht es für mich auch darum, die WM zu genießen und Spaß an der Sache zu haben.“

Besonders freut sich der ICE-Referee darauf, erneut mit den größten Namen des internationalen Eishockeys auf dem Eis zu stehen. „Wenn dann ein Spieler wie Sidney Crosby bei einer WM dabei ist, ist das natürlich noch einmal eine zusätzliche Motivation. Solche Namen kennt man sonst nur aus dem Fernsehen. Mit diesen Spielern am Eis zu stehen und ihnen die Hand zu geben, ist eine große Ehre und ein besonderes Erlebnis.“