Meldung vom 19.02.2026

Daniel Glira über Olympia-Teilnahme: „Es war ein unglaubliches Erlebnis“

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Für das italienische Eishockey-Nationalteam endeten die Olympischen Winterspielen Milano Cortina 2026 im Achtelfinale gegen die Schweiz. Auch wenn die ganz große sportliche Überraschung ausblieb, präsentierten sich die „Azzurri“ gegen einige der besten Nationen der Welt als unangenehmer Gegner. Besonders gegen Schweden und die Slowakei blitzte das Potenzial der Mannschaft immer wieder auf. Verteidiger Daniel Glira vom HC Falkensteiner Pustertal blickt im Gespräch mit der win2day ICE Hockey League auf dieses Highlight zurück – und richtet den Fokus zugleich bereits wieder auf den Ligaalltag.

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Auch wenn am Ende kein Erfolgserlebnis in Form eines Sieges für Italien zu Buche stand, war die Erfahrung, sich mit absoluten Topstars zu messen, für Glira von enormem Wert. „Es war ein unglaubliches Erlebnis. Bis auf das Spiel gegen Finnland haben wir gegen Teams voller NHL-Spieler wirklich gute Leistungen gezeigt.“

Einmalige Chance auf und neben dem Eis
Sein persönliches Highlight? „Sich mit den besten Spielern der Welt zu messen, war natürlich das Größte. Es war eine einmalige Gelegenheit, da diesmal wirklich alle NHL-Spieler dabei waren. Abseits des Eises war das Leben im Olympischen Dorf etwas ganz Besonderes – so vielen Topathleten aus unterschiedlichsten Nationen und Sportarten zu begegnen, war unglaublich spannend“, erzählt Glira.

Wie fordernd die Spiele gegen die Eishockey-Weltelite waren, beschreibt der Verteidiger ehrlich: „Natürlich war es sehr anstrengend und schwierig, aber zugleich unglaublich lehrreich. Ich bin stolz darauf, wie wir uns präsentiert haben.“ Trotz des frühen Ausscheidens überwiegt bei Glira, der alle vier Partien absolvierte, der Stolz auf die gezeigten Leistungen.

Hoffnung auf nachhaltigen Effekt
Angesichts ausverkaufter Arenen und großartiger Stimmung bei den Partien stellt sich die Frage nach dem langfristigen Effekt für den Eishockeysport in Italien. „Eishockey ist ein wunderschöner Sport, der in Italien leider noch zu wenig Beachtung findet. Ich bin überzeugt, dass man die Menschen dafür begeistern kann, und hoffe, dass dieses Turnier dazu beiträgt. Vielleicht gelingt es uns, den Schwung mitzunehmen“, sagt Glira optimistisch.

Zurück in den Ligaalltag
Viel Zeit zum Durchschnaufen bleibt nicht: Nach dem olympischen Highlight richtet sich der Fokus für Glira und den HC Falkensteiner Pustertal wieder auf die entscheidende Phase der win2day ICE Hockey League. Bereits am Freitag wartet das Heimspiel gegen Hydro Fehérvár AV19. „In den nächsten sieben Tagen steht uns ein intensives Programm bevor. Natürlich ist es anstrengend, direkt wieder einzusteigen, aber wir wollen uns bestmöglich auf die heiße Phase vorbereiten. Wir wollen schnell zurück in unseren Spielrhythmus finden.“

Foto: Vanna Antonello