Meldung vom 03.08.2026

Die gesamte Eishockey-Familie trauert um Josef Puschnig

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Tief betroffen zeigt sich die gesamte Eishockey-Familie über den Tod von Josef „Sepp“ Puschnig, der im 80. Lebensjahr verstorben ist.

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Josef Puschnig, geboren am 12. September 1946, repräsentierte auf Klubebene in seiner gesamten Laufbahn einzig und allein seinen Heimatverein, den Klagenfurter Athletiksport-Club. Im Verlauf der Saison 1961/62 gab er erst 15-jährig sein Debüt in der Kampfmannschaft. Der bullige Angreifer – vom ihn innig verehrenden Publikum mit dem Spitznamen „Karawankenbär“ bedacht – etablierte sich in der überragenden „Serienmeister“-Mannschaft des KAC als absolute Schlüsselfigur. Josef Puschnig war Stamm- und Führungsspieler der Rotjacken in jeder der elf von Meistertiteln gekrönten Saisonen zwischen 1964 und 1974, mit den Championaten von 1976 und 1977 schraubte er seinen persönlichen Zähler auf 13 österreichische Meisterschaften nach oben. Auch auf internationaler Ebene reüssierte die wuchtige Offensivkraft mit seiner Mannschaft, 1966 bis 1968 erreichte der KAC drei Mal in Folge das Halbfinale des Europacups, 1969 schließlich sogar das Finale. In Summe steuerte „Sepp“ 387 Tore – 312 in Bewebsspielen und 75 in freundschaftlichen Duellen – zum Erfolg seiner Rotjacken bei, zwischen seinem ersten und seinem letzten Treffer lagen mehr als 16 Jahre. Noch eindrucksvolleren Zahlen stand das vergleichsweise frühe Karriereende entgegen, 1977 liebäugelte Josef Puschnig bereits damit, die Schlittschuhe an den sprichwörtlichen Nagel zu hängen, im Folgesommer machte er im Alter von nur 31 Jahren Ernst. Ruhmreich gestaltete sich auch seine Laufbahn im österreichischen Nationalteam, mit dem er drei Mal an Olympischen Winterspielen sowie elf Mal an Weltmeisterschaften (der B- und C-Gruppe) teilnahm und dessen Trikot er in insgesamt 123 Länderspielen (50 Tore, 55 Vorlagen) trug.

Die herausragende Karriere von Josef Puschnig wurde vielfach in Form von Auszeichnungen gewürdigt: 1997 wurde Klagenfurts zweite Eishalle nach ihm benannt, 1999 wurde er als erster österreichischer Spieler in die IIHF Hall of Fame aufgenommen. Der Österreichische Eishockeyverband zeichnete ihn 2012 als seinen „Jahrhundertspieler“ aus, sein Heimatverein EC-KAC zog 2016 den Banner mit seiner Rückennummer sieben unter das Dach der damaligen Stadthalle und vergibt die Nummer seither nicht mehr. Dazwischen, im Jahr 2014, wurde er mit dem Großen Ehrenzeichen des Landes Kärnten prämiert.

Die gesamte Eishockey-Familie rund um die win2day ICE Hockey League spricht den engsten Angehörigen und Freunden von Herrn Puschnig ihr tief empfundenes Mitgefühl aus.