Meldung vom 08.03.2026
Mit Hydro Fehérvár AV19 löste am Sonntagabend das letzte Team sein Ticket für das Viertelfinale der win2day ICE Hockey League. Direkt im Anschluss an die Partie fand der Viertelfinal-Pick statt, bei dem die Top-3-Teams des Grunddurchgangs ihren Gegner für die nächste Runde wählen konnten. Der Start der best-of-7-Serien erfolgt am Dienstag, 10. März.
Die Viertelfinal-Paarungen im Überblick:
Moser Medical Graz99ers (1) – EC iDM Wärmepumpen VSV (8)
EC-KAC (2) – Hydro Fehérvár AV19 (10)
EC Red Bull Salzburg (3) – HC Falkensteiner Pustertal (5)
HCB Südtirol Alperia (4) – Olimpija Ljubljana (6)
Keines dieser Duelle gab es bislang in den Playoffs.
Viertelfinale 1: Moser Medical Graz99ers (1) – EC iDM Wärmepumpen VSV (8)
Grunddurchgangssieger Moser Medical Graz99ers hatte das erste Pickrecht und entschied sich für den EC iDM Wärmepumpen VSV. Die Villacher qualifizierten sich durch einen 2:0-Seriensieg in den Pre-Playoffs gegen Linz für das Viertelfinale. Für den VSV ist es die siebte Viertelfinal-Teilnahme in Folge, während Graz zum dritten Mal in der Liga-Geschichte den Grunddurchgang gewann. In der Postseason treffen beide Mannschaften erstmals aufeinander. In der Regular Season entschieden die 99ers drei der vier Duelle für sich. Insgesamt standen sich die beiden Teams bislang 140 Mal gegenüber – 78 Spiele gingen an den VSV, 62 an die 99ers.
Statement von Head Coach Dan Lacroix (G99): „Jedes Team, das jetzt in den Playoffs steht, hat eine Chance – es beginnt alles bei null. Wir müssen vier Spiele gewinnen, und unser Fokus liegt darauf, unser eigenes Spiel gut umzusetzen und gut vorbereitet zu sein. Ich denke, es wird eine richtig gute Serie gegen einen starken Gegner, der sehr strukturiert spielt, viel Qualität hat und in den beiden Spielen gegen Linz wirklich gut aufgetreten ist. Wir nehmen die Herausforderung gerne an und konzentrieren uns dabei auf uns selbst. Für Spiel eins liegt unser Fokus darauf, wieder in den Rhythmus zu kommen“.
Statement von Head Coach Pierre Allard (VSV): „Es ist etwas Besonderes mit dem Pick. Graz hat sich für uns entschieden und ich denke, sie werden unser bestes Gesicht zu sehen bekommen. Mir gefällt, wie wir in letzter Zeit gespielt haben. Wir nehmen das Momentum aus den Spielen der vergangenen Woche mit, und ich denke, wir müssen dieselbe Energie zeigen wie im letzten Auswärtsspiel in Linz. Es wird intensiv und physisch, aber wir werden bereit sein“.
Viertelfinale 2: EC-KAC (2) – Hydro Fehérvár AV19 (10)
Der EC-KAC rutschte am letzten Spieltag der Regular Season noch auf den zweiten Platz zurück und durfte beim Pick somit erst als zweites Team seinen Viertelfinal-Gegner wählen. Dabei entschieden sich die Rotjacken für Fehérvár. Die Ungarn qualifizierten sich am Sonntag durch einen Sieg in Wien als letzte Mannschaft für das Viertelfinale und zogen damit zum sechsten Mal in Folge ins Viertelfinale ein. In dieser Saison gewannen die Rotjacken alle vier bisherigen Saisonduelle, einmal ging es in die Overtime, einmal ins Penaltyschießen. Insgesamt kam es bislang zu 92 Duellen zwischen den beiden Teams – mit 53 Siegen für den KAC und 39 für Fehérvár. Nun kommt es zum ersten Mal überhaupt zu einer Konfrontation in den Playoffs.
Statement von Head Coach Kirk Furey (KAC): "Wir haben uns beim Pick wie gewohnt für den traditionellen Weg entschieden und das am weitesten unten platzierte unter den zur Auswahl stehenden Teams gepickt. Das ist Fehérvár AV19, dem wir damit zum ersten Mal überhaupt in Playoffs gegenüberstehen. Die Ungarn verfügen über eine erfahrene Mannschaft, in der noch einige Spieler stehen, die beim Finaleinzug 2022 mit dabei waren. Sie wissen also, wie man Playoffs anlegt. Wir bereiten uns auf einen Gegner vor, der clever und kompakt agiert, wir sind aber selbstbewusst genug, dass wir uns primär auf unser eigenes Eishockey konzentrieren. Unser Spielsystem und unsere Herangehensweise an Aufgaben geben uns viel Optimismus, die bevorstehenden Hürden überspringen zu können.“
Statement von Head Coach Ted Dent (AVS): „Mein erster Gedanke war eigentlich, dass Graz uns nicht gewählt hat – also scheinen sie schon Respekt vor uns zu haben. Mit Klagenfurt erwartet uns eine gute Mannschaft. Wir haben zuletzt in ihrer Halle ein gutes Spiel gemacht, zumindest seit ich hier bin erinnere ich mich daran. Wir haben damals wirklich gut gespielt, auch wenn ihnen zu diesem Zeitpunkt ein paar Spieler gefehlt haben. Klagenfurt ist eine schöne Stadt, sie haben eine gute Arena und sind eine sehr gut gecoachte Mannschaft. Am Ende müssen wir einfach unser bestes Hockey spielen. Die Distanz ist natürlich eine größere. Die Anreise ist zwar lang, aber wenn wir einmal dort sind, haben wir unsere Routine – mit Video-Meeting, Kabine und allem, was dazugehört – und dann geht es einfach darum, die Arbeit zu erledigen.“
Viertelfinale 3: EC Red Bull Salzburg (3) – HC Falkensteiner Pustertal (5)
Als Drittplatzierter des Grunddurchgangs entschied sich Titelverteidiger EC Red Bull Salzburg beim Pick für den Fünften aus Bruneck. Beide Teams treffen in den Playoffs erstmals aufeinander. Salzburg krönte sich in den vergangenen vier Spielzeiten jeweils zum Meister und verpasste nur in seiner Premierensaison 2004/05 die Playoffs. Pustertal schaffte es in vier Liga-Spielzeiten dreimal in die Playoffs – einmal sogar bis ins Halbfinale. Von bislang 20 Duellen gewann Salzburg zwölf, die Südtiroler besserten die Bilanz jedoch im bisherigen Saisonverlauf auf: sie siegten dreimal, das letzte Aufeinandertreffen entschieden die Salzburger jedoch in der Verlängerung für sich.
Statement von Head Coach Manny Viveiros (RBS): „Es gibt keine schlechte Mannschaft in dieser Liga. Während der Saison war es unser Ziel, immer besser zu werden und jetzt glauben wir, eine gute Form für die Playoffs zu haben. Es gibt nicht den einen Grund, warum wir uns für Pustertal entschieden haben. Wir haben großen Respekt vor Pustertal, aber haben auch großes Vertrauen in unser Spiel. Das wird eine spannende Serie.“
Statement von Head Coach Jason Jaspers (HCP): „Salzburg ist viermal in Folge Meister geworden, das spricht für sich selbst. Sie performen immer auf höchstem Niveau. Wir freuen uns sehr, dass die Playoffs losgehen, wissen aber, auf welch starken Gegner wir mit den Red Bulls treffen. Es gibt uns allen sicherlich einen Extra-Motivationsschub, dass wir gepickt wurden. Ich erwarte mir eine großartige Serie, in welcher die Details sowie die Disziplin entscheidend sein werden“.
Viertelfinale 4: HCB Südtirol Alperia (4) – Olimpija Ljubljana (6)
Der HCB Südtirol Alperia konnte sich beim Pick als Viertplatzierter der Regular Season keinen Gegner aussuchen und bekam somit den Sechsten Ljubljana zugelost. Die beiden Teams treffen erstmals in den Playoffs aufeinander. Für den zweifachen Champion Bozen ist es insgesamt die zehnte Viertelfinal-Qualifikation – nur 2022 mussten sie sich in den Pre-Playoffs geschlagen geben. Ljubljana schaffte zum ersten Mal seit 2022 den Viertelfinal-Einzug. Im direkten Saisonvergleich steht es 2:2, beide Teams gewannen bislang ihre Heimspiele. Von den bisherigen 18 Aufeinandertreffen war Bozen zehnmal siegreich.
Statement von Head Coach Doug Shedden (HCB): „Ich glaube, zu dieser Zeit des Jahres steigt bei allen noch einmal die Vorfreude. Die lange Regular Season ist vorbei, und es fühlt sich ein wenig wie ein Neuanfang an, wenn jetzt die Playoffs beginnen. Darauf freut sich jedes Team jedes Jahr – es ist einfach die beste Zeit der Saison. Es ist immer etwas schwierig, sich ausschließlich auf den Gegner zu konzentrieren. Für uns steht vor allem im Mittelpunkt, unser eigenes Spiel auf das Eis zu bringen und unsere Stärken auszuspielen. Darauf haben wir uns in dieser Woche vorbereitet und daran haben wir intensiv gearbeitet. Ljubljana hat zuletzt ein paar wirklich starke Spieler dazugeholt. Außerdem stellen sie die beste Offensive der Liga, sie haben also viel Qualität im Angriff. Dazu kommt mit T.J. Brannon ein Verteidiger, der über 20 Tore erzielt hat. Deshalb kann man eine sehr offensive Serie erwarten. Am Ende wird aber wahrscheinlich die Mannschaft die besseren Chancen haben, die defensiv stabiler spielt. Wenn die Serie mit einem Heimspiel beginnt, willst du natürlich unbedingt gut starten. Verlierst du das erste Spiel, musst du anschließend auswärts antreten – und ehe man sich versieht, liegt man vielleicht schon mit 0:2 zurück. Deshalb sind eine gute Vorbereitung und die richtige mentale Einstellung für dieses erste Spiel besonders wichtig.“
Statement von Head Coach Ben Cooper (OLL): „Wir freuen uns sehr auf die Herausforderung, eine Playoff-Serie gegen Bozen zu spielen. Sie sind eine sehr starke Mannschaft mit vielen erfahrenen Playoff-Spielern, offensiver Qualität und starken Torhütern. In der Regular Season hatten wir vier sehr ausgeglichene und umkämpfte Duelle, daher erwarten wir auch jetzt eine gute und enge Serie. Uns ist bewusst, dass in den Playoffs noch einmal ein höheres Intensitätsniveau gefragt ist, und darauf sind wir vorbereitet. Unser Ziel ist es, ab dem ersten Bully in Spiel 1 unser Spiel durchzuziehen. Letztlich wird die Serie wohl davon abhängen, welche Mannschaft disziplinierter spielt, den Gegner besser ermüdet und natürlich defensiv stabil bleibt“.
Spieltermine Viertelfinale
10.03.2026
12.03.2026
14.03.2026
17.03.2026
19.03.2026 (falls notwendig)
21.03.2026 (falls notwendig)
25.03.2026 (falls notwendig)
ORF startet mit Livespiel aus Graz in die Playoffs
Zum Viertelfinal-Auftakt am Dienstag, 10. März wird der Liga-TV-Partner ORF die Partie Graz gegen Villach live auf ORF Sport+ übertragen. Am zweiten Viertelfinal-Spieltag am Donnerstag, 12. März, folgt das Duell zwischen Pustertal und Salzburg ebenfalls live auf ORF Sport+. Spielbeginn ist jeweils um 19:15 Uhr. Die weiteren Übertragungstermine im Viertelfinale werden zeitnah bekanntgegeben.
Alle Spiele der Playoffs gibt es live auf Sporteurope.tv zu sehen. Alle Partien der österreichischen Klubs im nicht deutschsprachigen Ausland werden zudem auch mit deutschem Kommentar angeboten.