Meldung vom 24.02.2026

DOHOPs-Bericht: Mehr Schutz für Torhüter

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Das Department of Hockey Operations (DOHOPs) weist in seinem aktuellen Bericht auf die verstärkte Durchsetzung der Regeln zum Körperkontakt mit Torhütern hin. Besonders im Fokus steht dabei Kontakt, der im Torraum oder in der sogenannten „Blue Paint“ entsteht. Torhüter sind während des Spiels besonders gefährdet. Deshalb soll in der win2day ICE Hockey League noch stärker darauf geachtet werden, sie besser zu schützen – vor allem dann, wenn der Kontakt vermeidbar oder unnötig hart ist.

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Originaltext von Lyle Seitz aus dem Video ins Deutsche übersetzt:
Das Department of Hockey Operations (DOHOPs) gibt diese Anweisung heraus, um die Durchsetzungsstandards zu verschärfen und das Bewusstsein für Körperkontakt mit Torhütern zu erhöhen, insbesondere wenn dieser innerhalb des Torraums oder der sogenannten „Blue Paint“ erfolgt. Torhüter befinden sich während des Spiels in einer besonders verletzlichen Position. Der Ligastandard muss einen verstärkten Schutz widerspiegeln, vor allem dann, wenn der Kontakt vermeidbar oder besonders hart ist.

In letzter Zeit gab es Fragen zu Entscheidungen, die während der Olympischen Spiele getroffen wurden. Der Standard der ICE Hockey League bleibt davon unabhängig und unverändert. Klar ist: Wir sind nicht die Olympischen Spiele. Wir spielen nicht mit drei Starttorhütern pro Team – in den meisten Fällen haben wir nur einen. Wir sind kein kurzes internationales Turnier, sondern eine professionelle Liga, die sich über mehrere Monate erstreckt. Und wir spielen kein K.-o.-System mit nur einem Entscheidungsspiel. Bei uns besteht jede Playoff-Runde aus einer Serie.

Kaderstruktur, Saisonlänge und sportliche Fairness erfordern während der gesamten Saison und in den Playoffs einen einheitlichen und schützenden Standard für Torhüter. Die ICE Hockey League hat ihren eigenen Standard, und dieser hat sich nicht geändert. In einem kürzlich bei den Olympischen Spielen aufgetretenen Vorfall, auf den Bezug genommen wurde, kam es zu Kontakt zwischen einem angreifenden Spieler und einem Torhüter.

Um es klar zu sagen: Nach den Standards der ICE Hockey League würde diese Aktion als Check gegen den Kopf gewertet, wenn Kopfkontakt beteiligt ist – und in diesem Fall war das so. Der Torhüter ist weder innerhalb noch außerhalb des Torraums ein Freiwild für Bodychecks. Kopfkontakt gegen einen Torhüter wird streng geahndet und kann zu einer großen Strafe (Major Penalty) und/oder zusätzlicher Disziplinarmaßnahme führen.

Der Puckbesitz oder ein Zug zum Tor rechtfertigt keinen Kontakt durch den Torhüter hindurch. Ab sofort muss in der win2day ICE Hockey League vermeidbarer Kontakt im Torraum zu einer Strafe führen. Ein angreifender Spieler in Puckbesitz, der zum Tor zieht, erhält damit kein „grünes Licht“, um durch den Torhüter hindurchzufahren.

Harter, unachtsamer oder rücksichtsloser Kontakt kann zu einer Fünf-Minuten- und einer Spieldauerdisziplinarstrafe führen. Absichtlicher Kontakt mit einem Torhüter unterliegt einer Überprüfung durch das Disziplinargremium, und vermeidbarer Kontakt mit einem Torhüter nach dem Pfiff wird mit Nulltoleranz behandelt. Das Folgende dient als praktischer Maßstab für Spieler und Schiedsrichter.
Angreifende Spieler müssen beim Betreten des Torraumbereichs klar und erkennbar versuchen, jeden Kontakt zu vermeiden. Eine einfache Hilfsfrage zur Beurteilung lautet: Würde derselbe Spieler denselben Weg nehmen und denselben Kontakt mit seinem eigenen Torhüter eingehen? Wenn die Antwort nein lautet, können wir nicht erwarten, dass solcher Kontakt erlaubt ist, nur weil es sich um den gegnerischen Torhüter handelt.

Von den Spieloffiziellen wird erwartet, dass sie früh im Spiel einen klaren Standard festlegen und diesen konsequent über die gesamte Spielzeit hinweg anwenden. Der Torraum ist durchgehend zu schützen. Dieselben Kriterien sind unabhängig von Spielstand, Zeit oder Bedeutung des Spiels anzuwenden. Die Sicherheit der Torhüter hat bei allen Entscheidungen im Zusammenhang mit Kontakten im Torraum oberste Priorität.

Die win2day ICE Hockey League bekennt sich weiterhin zu Spielersicherheit, Fairness und einheitlichen Schiedsrichterstandards. Da sich Spielsituationen zuletzt weiterentwickelt haben, erwarten wir, dass sich auch das Verhalten der Spieler entsprechend anpasst – innerhalb eines fairen und klar durchgesetzten Rahmens.

Der Schutz der Torhüter ist ein grundlegender Bestandteil dieses Rahmens. Diese Anweisung dient als formelle Mitteilung, dass der Durchsetzungsstandard fest, einheitlich und vollständig vom Department of Hockey Operations unterstützt wird.