Meldung vom 17.09.2026

Drei Regeländerungen zur neuen Saison

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Wenn am Freitag die neue Saison der win2day ICE Hockey League beginnt, treten auch drei wichtige Regeländerungen in Kraft. Neben der neuen „No Return“-Regel in der Overtime gibt es Anpassungen bei Torentscheidungen und beim Faceoff. Nach einem erzielten Treffer verzichten die Schiedsrichter künftig grundsätzlich auf einen Pfiff, während bei einem Verstoß während eines Faceoffs der Center der fehlbaren Mannschaft vom Anspiel ausgeschlossen und ersetzt wird.

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„No Return“-Regel für Overtime beschlossen
Die win2day ICE Hockey League hat eine neue Regel beschlossen, die ein aktiveres und offensiveres Spiel in der Sudden-Victory-Overtime fördern soll. Ab Freitag kommt in der Drei-gegen-Drei-Verlängerung die sogenannte „No Return Rule“ zur Anwendung, die bereits in der Champions Hockey League erfolgreich eingesetzt wird. Die Regel gilt während der Sudden-Victory-Overtime, wenn beide Teams bei numerischem Gleichstand mit jeweils drei Feldspielern und einem Torhüter auf dem Eis stehen. Dies schließt auch Situationen ein, in denen der Torhüter durch einen zusätzlichen Feldspieler ersetzt wurde.

Nach der neuen Regel darf eine Mannschaft, die in der Angriffszone in Puckbesitz ist und den Puck kontrolliert, diesen nicht zurück in die neutrale Zone oder die eigene Verteidigungszone führen, passen oder auf andere Weise spielen. Verstößt eine Mannschaft gegen diese Regel, wird das Spiel unterbrochen und ein Faceoff in der Verteidigungszone des verursachenden Teams durchgeführt. Nach der Spielunterbrechung ist kein Spielerwechsel erlaubt.

Die Einführung der „No Return Rule“ soll Mannschaften dazu animieren, den offensiven Druck aufrechtzuerhalten und Torchancen in der Verlängerung zu kreieren. Gleichzeitig soll verhindert werden, dass sich Teams wiederholt und bewusst in die eigene Spielfeldhälfte zurückziehen, um sich neu zu formieren und einen neuen Angriff aufzubauen.

Kein Pfiff mehr nach einem Tor
Eine weitere Änderung betrifft das Verhalten der Schiedsrichter nach einem erzielten Treffer. Ab der kommenden Saison wird nach einem Tor grundsätzlich nicht mehr gepfiffen. Stattdessen zeigt der Schiedsrichter den Treffer mit dem entsprechenden Handzeichen an, indem er auf das Tor deutet.

Hintergrund der Änderung ist unter anderem die zunehmende Bedeutung des Videobeweises. Zahlreiche Torsituationen können mittlerweile nachträglich überprüft werden. Ein vorschneller Pfiff kann in unklaren Situationen die korrekte Bewertung erschweren. Ein Pfiff erfolgt daher nur noch dann, wenn das Spiel nach einem Treffer weiterläuft und die Mannschaften nicht erkennen, dass ein Tor erzielt wurde.

Center wird bei Faceoff-Verstoß ersetzt
Auch beim Faceoff gibt es mit Beginn der neuen Saison eine Änderung. Begeht eine Mannschaft während eines Anspiels einen Faceoff-Verstoß, wird der Center der fehlbaren Mannschaft künftig direkt vom Faceoff ausgeschlossen und muss durch einen anderen Spieler ersetzt werden.

Eine Ausnahme gibt es nach einem Icing. In diesem Fall wird der Center beim ersten Faceoff-Verstoß lediglich verwarnt und darf beim darauffolgenden Anspiel weiterhin als Center teilnehmen. Erst bei einem weiteren Verstoß drohen entsprechende Konsequenzen.