Meldung vom 04.09.2026

Fehérvár-Stürmer János Hari: „Man muss dann gut sein, wenn es zählt“

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Hydro Fehérvár AV19 sorgte mit dem überraschenden Halbfinal-Einzug für eine der großen Geschichten der letzten Saison der win2day ICE Hockey League. Das Team rund um Headcoach Ted Dent setzt für die neue Spielzeit auf Kontinuität. Im Interview spricht Stürmer János Hari über die letzte Saison, die Vorbereitung und auch über das Niveau der Liga.

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Am letzten Grunddurchgangs-Spieltag verhinderte ein Treffer von Anže Kuralt 34 Sekunden vor Ende der regulären Spielzeit im Derby gegen Budapest das vorzeitige Saisonende. Fehérvár gewann das anschließende Pre-Playoff-Duell mit Wien und besiegte den KAC im Viertelfinale. Erst im Halbfinale war gegen den späteren Champion Graz Endstation. „Wenn man in ein paar Jahren darauf zurückblickt, könnte man denken, es war eine gute Saison, weil wir zum erst zweiten Mal in der Klubgeschichte das Halbfinale erreicht haben. Zum Saisonende hatten wir ein paar gute Wochen, in denen vieles zu unserem Gunsten lief. Insgesamt war es aber keine gute Saison. Für mich lautet die wichtigste Erkenntnis: Man muss dann gut sein, wenn es zählt – doch zuerst muss man überhaupt hinkommen. Gerade in den Playoffs kann alles passieren“, blickt János Hari zurück.

Fehérvár setzt auf Kontinuität
Zum Preseason-Auftakt spielte Fehérvár zweimal gegen Košice, die Partien endeten mit einem Sieg und einer Niederlage. Am Freitag wartet das Kräftemessen mit Banská Bystrica. „Zu Beginn der Vorbereitung konzentriere ich mich vor allem darauf, selbst wieder in Schwung zu kommen. Im Verlauf der Preseason wird es von Woche zu Woche besser – man versucht einfach, sein Bestes zu geben und sein Timing zurückzubekommen. Was das Hockey angeht, sind diese Spiele aber nicht vergleichbar. Es ist, als würde man mit Gratis-Chips ins Casino gehen: Am Ende ist es eigentlich egal, ob man gewinnt oder verliert.“



Beim Team aus Székesfehérvár gab es über den Sommer nicht allzu viel Veränderung: Von den sechs Neuzugängen sind vier neue Imports. Als Headcoach ist Ted Dent dem Verein erhalten geblieben. Der Kanadier übernahm nach einem schwachen Saisonstart im November letzten Jahres. „Er hat eine großartige Persönlichkeit, ist sehr positiv und ein guter Motivator. Selbst in schwierigen Phasen hat er stets die positiven Seiten gesehen. Hoffentlich erwischen wir diesmal einen guten Start – das hilft immer“, so der 34-jährige Stürmer, der das Geschehen in der Liga ganz genau verfolgt.

„Die Liga ist wieder stark besetzt, es gibt viele gute Teams. Ich verfolge ohnehin die Transferaktivitäten der anderen Mannschaften. Was Statistiken, Transfers und alles rund um Eishockey angeht, bin ich ein großer Hockey-Nerd. Es ist großartig, dass die Liga nun 14 Teams hat und der Spielplan in der regulären Saison 52 Partien umfasst. Für mich spielt es keine Rolle, ob die Busfahrt acht oder zehn Stunden dauert. Es ist schön, ein neues Team in der Liga zu haben, und Milano scheint gut zu sein. Sie könnten um einen Platz unter den ersten sechs kämpfen, und ein weiteres starkes Team tut der Liga gut.“