Meldung vom 01.09.2026

General Meeting setzt wichtige Impulse für die weitere Entwicklung der win2day ICE Hockey League

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Beim General Meeting der win2day ICE Hockey League am 31. August und 1. September in Villach standen zentrale Themen zur strategischen Weiterentwicklung der Liga im Mittelpunkt. Die Vertreter der Ligaclubs nutzten den intensiven Austausch, um gemeinsam zukünftige Entwicklungsrichtungen zu diskutieren und weitere Schritte einzuleiten.

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Das zweitägige General Meeting in Villach war von einem konstruktiven und lösungsorientierten Austausch geprägt. Neben aktuellen organisatorischen Themen lag ein wesentlicher Fokus auf mittel- und langfristigen strategischen Fragestellungen sowie auf der nachhaltigen Weiterentwicklung der Liga.

Ein klares gemeinsames Verständnis herrschte dabei hinsichtlich der internationalen Ausrichtung: Alle 14 Liga-Teams bekräftigten geschlossen, den eingeschlagenen internationalen Weg auch in Zukunft fortsetzen zu wollen. Die länderübergreifende Struktur ist für die Clubs ein wesentlicher Bestandteil der Identität und Positionierung der win2day ICE Hockey League und stellt als solche die gemeinsame Basis für die weiteren strategischen Überlegungen dar.

Ein weiterer zentraler Themenbereich betraf zukünftig denkbare Kaderregelungen. Um unterschiedliche Modelle und deren mögliche Auswirkungen detailliert zu prüfen und fundierte Entscheidungsgrundlagen zu erarbeiten, wurde die Einrichtung einer eigenen Arbeitsgruppe beschlossen. In dieser werden Vertreter aus allen vier Liga-Nationen – Österreich, Italien, Slowenien und Ungarn – eingebunden sein. Die Arbeitsgruppe soll verschiedene Ansätze evaluieren und mögliche Modelle für die zukünftige Ausrichtung der Liga ausarbeiten.

Statement Erich Falkensteiner, Vizepräsident der win2day ICE Hockey League: „Das General Meeting hat gezeigt, dass unsere 14 Clubs bei den wesentlichen Fragen der zukünftigen Ausrichtung geschlossen auftreten. Wir haben sehr konstruktiv über unterschiedliche strategische Themen diskutiert. Mit der Arbeitsgruppe zu möglichen zukünftigen Kaderregelungen setzen wir bewusst auf einen strukturierten Prozess, in dem alle vier Liga-Nationen vertreten sind und ihre Perspektiven einbringen können.

Gleichzeitig beobachten wir als Liga die Entwicklungen im österreichischen Verband sehr genau und insbesondere im Umgang mit zentralen sportlichen und strukturellen Themen durchaus kritisch. Hier wünschen wir uns mehr Klarheit, Transparenz und vor allem eine erkennbare Zukunftsperspektive.“

„No Return“-Regel für Overtime beschlossen
Die win2day ICE Hockey League hat eine neue Regel beschlossen, die ein aktiveres und offensiveres Spiel in der Sudden-Death-Overtime fördern soll. Ab der Regular Season 2026/27 kommt in der Drei-gegen-Drei-Verlängerung die sogenannte „No Return Rule“ zur Anwendung, die bereits in der Champions Hockey League erfolgreich eingesetzt wird. Die Regel gilt während der Sudden-Death-Overtime, wenn beide Teams bei numerischem Gleichstand mit jeweils drei Feldspielern und einem Torhüter auf dem Eis stehen. Dies schließt auch Situationen ein, in denen der Torhüter durch einen zusätzlichen Feldspieler ersetzt wurde.

Nach der neuen Regel darf eine Mannschaft, die in der Angriffszone in Puckbesitz ist und den Puck kontrolliert, diesen nicht zurück in die neutrale Zone oder die eigene Verteidigungszone führen, passen oder auf andere Weise spielen. Verstößt eine Mannschaft gegen diese Regel, wird das Spiel unterbrochen und ein Bully in der Verteidigungszone des verursachenden Teams durchgeführt. Nach der Spielunterbrechung ist kein Spielerwechsel erlaubt. Die Einführung der „No Return Rule“ soll Mannschaften dazu animieren, den offensiven Druck aufrechtzuerhalten und Torchancen in der Verlängerung zu kreieren. Gleichzeitig soll verhindert werden, dass Teams sich wiederholt und bewusst in die eigene Spielfeldhälfte zurückziehen, um sich neu zu formieren und einen neuen Angriff aufzubauen.

Die Regeländerung war eine der strategischen Entscheidungen, die beim General Meeting in Villach diskutiert und beschlossen wurden, und unterstreicht den kontinuierlichen Fokus der Liga auf die Weiterentwicklung des Spiels und die Attraktivität des Geschehens auf dem Eis für Spieler und Fans.

Das General Meeting unterstrich insgesamt den gemeinsamen Anspruch aller 14 Clubs, die win2day ICE Hockey League sowohl sportlich als auch strukturell kontinuierlich weiterzuentwickeln. Die diskutierten strategischen Themen werden in den kommenden Monaten in den entsprechenden Gremien weiter vertieft und konkretisiert.