Meldung vom 18.08.2026

Graz-Verteidiger Paul Stapelfeldt: „Jeder will den amtierenden Meister schlagen“

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Die Moser Medical Graz99ers eilten ohne Niederlage durch die Playoffs 2026 und krönten sich zum siebten Champion seit Liga-Neugründung. Verteidiger Paul Stapelfeldt, der als erster Spieler in der win2day ICE Hockey League fünf Meistertitel in Folge gewinnen konnte, spricht über die laufende Preseason, die Teilnahme an der Champions Hockey League und die angestrebte Titelverteidigung.

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Erstmals in der Ligageschichte gehen die Moser Medical Graz99ers als Titelverteidiger in die neue Saison. „Es ist definitiv ein besonderes Gefühl, weil man immer daran erinnert wird, was man in der letzten Saison geleistet hat. Das erzeugt natürlich auch einen gewissen Druck, weil man weiß: Jeder will den amtierenden Meister schlagen. Die Partien werden wahrscheinlich noch härter werden. Wir wollen in jeder Partie zeigen, warum wir das erreicht haben und dass wir auch in dieser Saison dasselbe Ziel verfolgen. Wir haben wieder eine sehr gute Mannschaft, die das Potenzial hat, ganz vorne dabei zu sein. Das wollen wir natürlich auch aufs Eis bringen – und das fängt mit einer guten Saisonvorbereitung im Sommer an“, berichtet Paul Stapelfeldt, der als erster Spieler der Ligageschichte fünf Meistertitel in Folge gewinnen konnte.

Trainingscamp in Kitzbühel und Testspiele gegen Mannheim
Zuletzt verbrachten die Steirer fünf Tage im Trainingscamp in Kitzbühel, im Zuge dessen zwei Testspiele gegen die Adler Mannheim absolviert wurden. Nach einer Niederlage im ersten Duell feierte der Champion der win2day ICE Hockey League am Sonntag einen 4:3-Erfolg gegen den DEL-Vizemeister. „Das Trainingscamp war sehr wertvoll. Das ist für uns als Team wichtig, um die neuen Spieler noch besser kennenzulernen und wieder enger zusammenzurücken. Es war und ist sicher ein großer Erfolgsfaktor bei uns, dass wir eine total enge, geschlossene Mannschaft haben, in der jeder auf jeden vertrauen kann“, erklärt Stapelfeldt. Dem Sieg gegen Mannheim schreibt er einen gewissen Stellenwert zu: „Auch wenn es nur die Vorbereitung ist – eine Mannschaft wie Mannheim, die sehr gut besetzt ist, die muss man erst einmal schlagen. Und auch das gibt Selbstvertrauen. Im Vorjahr haben wir noch beide Testpartien relativ deutlich verloren. Man hat gesehen, dass wir uns auch vom ersten auf das zweite Spiel deutlich gesteigert haben.“

Vorbereitung auf die Champions Hockey League
Für die Grazer sind auch die weiteren drei Testspiele gegen hochkarätige Gegner eine ideale Vorbereitung auf die Champions Hockey League. Die Steirer kehren Anfang September mit zwei Heimspielen – gegen Fribourg und Bordeaux – auf die höchste europäische Eishockeybühne zurück. „Es ist schön, sich mit den besten Teams Europas messen zu dürfen. Wir wissen, dass da einige sehr große Kaliber auf uns warten. Gerade das Heimspiel gegen den amtierenden Schweizer Meister wird wahrscheinlich ein ganz großes Highlight für uns werden. Wir wollen auch dort zeigen, warum wir Meister geworden sind und Spiele gewinnen“, so Stapelfeldt.