Meldung vom 05.05.2026

ICE-Nationen bereiten sich auf A-WM vor

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Erstmals in der Geschichte stehen mit Österreich, Italien, Ungarn und Slowenien alle vier an der win2day ICE Hockey League teilnehmenden Nationen bei einer A-Weltmeisterschaft. Bei der WM in der Schweiz (15. bis 31. Mai 2026) kämpfen alle vier Teams um den Klassenerhalt in der Top-Division – und gehen mit durchaus unterschiedlichen, aber intensiven Vorbereitungsprogrammen in das Turnier.

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Die Ausgangslage ist klar: Während sich etablierte Nationen wie Finnland, Kanada, USA oder Schweden regelmäßig in der Weltelite bewegen, geht es für die vier ICE-Nationen in erster Linie darum, sich auf diesem Niveau zu behaupten. Die Bedeutung dieser Konstellation ist dennoch enorm – nie zuvor waren die Nationen der win2day ICE Hockey League und deren Spieler so stark auf der größten internationalen Bühne vertreten.

Österreich mit breitem ICE-Kern
Österreich tritt mit einem 28-Mann-Kader zur finalen Vorbereitungsphase an, wobei gleich 23 Spieler aus der win2day ICE Hockey League stammen. Den größten Anteil stellen dabei der EC Red Bull Salzburg (7 Spieler) und der EC-KAC (6 Spieler), gefolgt von den Moser Medical Graz99ers (4) und den Vienna Capitals (3).

Sportlich verlief die Vorbereitung wechselhaft, aber lehrreich. Siege gegen Lettland (4:3) und Italien (3:2) stehen Niederlagen gegen Deutschland (3:4, 2:5) sowie klaren Ergebnissen gegen Tschechien gegenüber. Das letzte Testspiel bestreiten die Österreicher am 9. Mai in Klagenfurt gegen Slowenien, ehe es zur WM geht.

Zum WM-Auftakt trifft Österreich am 16. Mai auf Großbritannien. Besonders brisant: Bereits einen Tag später kommt es mit dem Duell gegen Ungarn zum ersten direkten Aufeinandertreffen zweier ICE-Nationen. Weitere Herausforderungen warten unter anderem mit der Schweiz, Deutschland, Finnland und den USA.

Italien mit intensiver Testphase
Italien setzt in der Vorbereitung auf eine hohe Spielanzahl und breite Kaderrotation. Nach dem Auftaktcamp in Bozen folgten Testspiele gegen Österreich (2:3), Frankreich (zwei Niederlagen) sowie zuletzt gegen Großbritannien. Am 10. und 12. Mai stehen zwei weitere Tests gegen die Briten auf dem Programm.

Der Kader umfasst aktuell rund 30 Spieler und wird stark geprägt von Akteuren aus der win2day ICE Hockey League– insbesondere vom HCB Südtirol Alperia und dem HC Falkensteiner Pustertal, dessen Spielerblock nach dem Liga-Finale noch zum Nationalteam stößt.

In der WM-Gruppe B wartet gleich zum Auftakt ein echtes Highlight: Italien trifft am 16. Mai auf Kanada. Weitere Gegner sind unter anderem Schweden, Tschechien und die Slowakei. Aus ICE-Sicht besonders interessant: Am 25. Mai kommt es zum direkten Duell mit Slowenien.

Ungarn mit dichtem Spielplan
Ungarn verfolgt eine besonders intensive Vorbereitung mit einer Vielzahl an Testspielen. Niederlagen gegen Dänemark (4:7), Norwegen (1:2) oder die Schweiz zeigen, dass das Team regelmäßig gegen höher eingeschätzte Gegner getestet wird. Gleichzeitig gelangen auch einzelne Erfolgserlebnisse, etwa gegen Polen.

Ein Höhepunkt der Vorbereitung ist das abschließende Testspiel gegen Kanada, das als finaler Gradmesser vor der WM dient.

In der WM-Gruppe A bekommt es Ungarn unter anderem mit Finnland, Deutschland und den USA zu tun. Das direkte ICE-Duell gegen Österreich am 17. Mai könnte bereits richtungsweisend im Kampf um den Klassenerhalt sein.

Slowenien setzt auf Kontinuität
Slowenien vertraut traditionell auf einen eingespielten Kern und eine kompakte Vorbereitung. Nach Testspielen gegen Polen und einem Turnierblock in Tychy (unter anderem gegen Kasachstan) stehen in der finalen Phase noch zwei Begegnungen an: gegen Ungarn (7. Mai) und Österreich (9. Mai).

Das Team von Head Coach Edo Terglav reist anschließend mit klarer Struktur zur WM, wo man in Gruppe B unter anderem auf Tschechien, Schweden und Kanada trifft. Auch hier kommt es mit dem Spiel gegen Italien am 25. Mai zu einem direkten Duell zweier ICE-Nationen.

Bühne Schweiz
Die Weltmeisterschaft findet in der Schweiz statt, gespielt wird in Zürich (Swiss Life Arena) und Fribourg. Insgesamt kämpfen 16 Nationen in zwei Achtergruppen um den Einzug ins Viertelfinale – während die jeweils letzten Teams jeder Gruppe den Gang in die Division I antreten müssen.