Meldung vom 09.04.2026

Jordan Murray weiterhin am Weg der Besserung

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Vier Wochen nach seinem Herzstillstand am Eis und zwei Wochen nach seiner gut verlaufenen Operation befindet sich EC-KAC-Verteidiger Jordan Murray weiterhin auf dem Weg der Besserung.

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Die Mitspieler und Mitarbeitenden des EC-KAC konnten sich in den vergangenen Tagen über Besuche von Jordan Murray freuen, in dessen Leben nach den dramatischen Szenen vom 10. März wieder langsam, aber Schritt für Schritt die Normalität zurückkehrt. „Ich bin weiterhin am Weg der Besserung und nehme – wie auch meine Ärzte – die Entwicklung als positiv und von stetigem Fortschritt gekennzeichnet wahr“, so der Verteidiger.

Der im abgebrochenen ersten Viertelfinalspiel erlittene Herzstillstand hat den Alltag des Kanadiers allerdings weitreichend verändert: Am Tag, an dem seine Teamkollegen das sechste Duell mit Fehérvár AV19 bestritten, musste er sich einer Operation unterziehen, bei der ihm ein Kardioverter-Defibrillator in den Oberkörper implantiert wurde. Dieser soll verhindern, dass sich zukünftig ein so dramatischer Vorfall wiederholt.

In zehn Tagen steht der nächste Kontrollbesuch im Klinikum an, gibt es dort grünes Licht, werden Jordan Murray und seine Partnerin Megan danach in ihre kanadische Heimat zurückkehren. Diese Reise bereits angetreten haben seine Eltern, die unmittelbar nach dem medizinischen Notfall ihres Sohnes nach Klagenfurt gereist waren und auch dem dritten Viertelfinalspiel in der Heidi Horten-Arena beigewohnt hatten.

„Die Ärzte haben mir mitgeteilt, dass ich nach dem Einsetzen des Geräts ein – wie man so sagt – normales Leben führen kann, das keinerlei Einschränkungen unterliegt. Ob das auch inkludiert, weiterhin Profieishockey zu spielen, ist eine Frage, die ich zum gegenwärtigen Zeitpunkt für mich noch nicht beantworten kann und will“, gibt der 33-Jährige an. Besonders dankbar ist Jordan Murray für die Welle an Solidarität im Verlauf der letzten vier Wochen: „Unsere Vereinsärzte, Hannes Florianz und Günther Bachler, haben mir auf der Spielerbank das Leben gerettet, die medizinische Versorgung und Betreuung im Klinikum danach war ebenso hervorragend. Als man mich nach einigen Tagen aus dem künstlichen Tiefschlaf zurückgeholt hat, habe ich auch realisiert, wie groß die öffentliche Anteilnahme war. Diese Unterstützung hat mir geholfen, zu dem Punkt zu kommen, an dem ich heute stehe.“

(Presseaussendung EC-KAC: www.kac.at)