Meldung vom 30.08.2026

Mikael Frycklund spricht über den Start der neuen Mailänder Eishockey-Ära

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Als Leistungsträger hatte Mikael Frycklund in den vergangenen Jahren maßgeblichen Anteil am Erfolg des HC Falkensteiner Pustertal. Im Sommer wechselte der 33-Jährige zum Milano Hockey Club. Der Center spricht über die Herausforderungen eines neu gegründeten Klubs, die Vorbereitung und worauf es in der bevorstehenden Saison der win2day ICE Hockey League ankommen wird.

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Nach drei erfolgreichen Jahren in Bruneck wechselte Mikael Frycklund im Sommer zum neuen Team nach Mailand. Der schwedisch-italienische Doppelstaatsbürger blickt voller Stolz auf seine Zeit in Südtirol und freut sich auf das neue Abenteuer. „Wir haben in jeder Saison die Playoffs erreicht: einmal das Viertelfinale, einmal das Halbfinale und zuletzt sogar das Finale. Die Gruppe, die wir in der vergangenen Saison hatten, war fantastisch, und ich habe jede Minute davon genossen. Als ich zum ersten Mal von Mailands Eintritt in die Liga hörte, fand ich das ein cooles Projekt – etwas sehr Interessantes aufgrund der Stadt und etwas Neues. Als ich die Gelegenheit bekam, zum Klub zu wechseln, habe ich nicht wirklich gezögert“, so Frycklund, der zudem Familienangehörige in Bergamo hat: „Sie haben mich während der Olympischen Spiele besucht, als ich für das italienische Nationalteam gespielt habe. Ich kann es kaum erwarten, sie öfter zu treffen und ein paar gemeinsame Abendessen zu haben.“

Trainingslager stärken Zusammenhalt
Während sich sein vorheriger Klub aus Bruneck seit dem Liga-Einstieg von Jahr zu Jahr weiterentwickelt hat, steht der neue Milano Hockey Club noch ganz am Anfang – was für alle Beteiligten auch eine Herausforderung darstellt: „Es ist für alle neu. Deshalb müssen wir als gesamte Mannschaft und als gesamte Organisation wirklich geduldig sein, denn wir brauchen Zeit, um das aufzubauen. Aber ich denke, für die Zukunft der win2day ICE Hockey League wird es wirklich gut sein. Es ist ein guter Markt. Ich denke, Mailand ist eine großartige Stadt, wie jeder weiß, und es wird toll sein, dort ein Hockeyteam zu haben.“



Die eigene Fiera Ice Arena ist noch im Bau, die Mailänder Mannschaft bereitet sich größtenteils auswärts auf die Premieren-Spielzeit vor. Nach einem Trainingsblock in Innsbruck ist das Team noch bis Dienstag in Klagenfurt stationiert, wo es auch an einem Vorbereitungsturnier teilnahm – am Samstag feierten die Italiener im ligainternen Test gegen Wien einen 5:4-Erfolg. Frycklund war beim gesamten Teamcamp dabei, musste die Spiele in der Heidi-Horten-Arena jedoch krankheitsbedingt auslassen. „Es ist gut für den Teamzusammenhalt und das Miteinander, aber es ist auch hart, weg von der Familie zu sein. Gleichzeitig bauen wir etwas auf, und das ist unser Job. Deshalb denke ich, dass wir hier eine großartige Gelegenheit haben, professionell zu sein und das Beste daraus zu machen“, ist sich der Stürmer bewusst.

„Am Ende der Saison das beste Hockey spielen“
Der Spieler des italienischen Nationalteams war nicht nur mit dem HCP als Team erfolgreich: Mit 95 Punkten aus 136 Liga-Spielen kann der 33-Jährige auch starke persönliche Statistiken vorweisen. Somit weiß der erfahrene Center, worauf es in der bevorstehenden Saison ankommen wird: „Am Ende entscheidet es sich immer. Es ist egal, ob man Erster oder Zehnter in der Liga ist. Wenn man am Ende der Saison sein bestes Hockey spielt, wird man wahrscheinlich gut dastehen. Also geht es darum, zu wachsen, während der Saison hart zu arbeiten und bis zum Ende das beste Niveau zu erreichen. Jeder weiß, dass es im Hockey immer wieder ein Auf und Ab geben wird. Es ist egal, ob man einen guten Start hat, denn irgendwann wird man eine schlechte Phase haben, und man muss einen Weg finden, da durchzukommen.“

Teaserfoto: Serena Fantini