Meldung vom 22.04.2026

Moser Medical Graz99ers erstmals Champion

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Die Moser Medical Graz99ers krönten sich erstmals in ihrer Vereinsgeschichte zum Champion der win2day ICE Hockey League. Mit einem 6:2-Sieg im vierten Finalspiel gegen den HC Falkensteiner Pustertal machten die Steirer ihren Playoff-Sweep perfekt und blieben mit 12 Siegen bei keiner einzigen Niederlage in der gesamten Postseason ungeschlagen. Nach den Vienna Capitals (2017) und dem EC Red Bull Salzburg (2022) sind die Graz99ers erst das dritte Team, dem dieses Kunststück gelang. Seit der Liganeugründung im Jahr 2000 sind die Steirer zudem der siebente unterschiedliche Champion der win2day ICE Hockey League.

Zum Playoffs-MVP wurde von den Fachjournalisten Lukas Haudum von den Moser Medical Graz99ers gewählt.

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Das vierte Finalspiel startete zunächst wie auch die vorhergehenden Finalspiele. In einer recht ausgeglichenen Anfangsphase konnten die Moser Medical Graz99ers als Erste in Führung gehen. Die Grazer störten den Spielaufbau von Pustertal in der achten Minute erfolgreich, und Kevin Roy agierte alleine vor Goalie Eddie Pasquale mit viel Geduld und Geschick und stellte auf 1:0. Für den HC Falkensteiner Pustertal, der gegen das Saison-Aus spielte, war dies so etwas wie ein „Wachruf“. Die Wölfe agierten noch entschlossener, und Rok Ticar sorgte in der elften Minute von halb links für den Ausgleich. Damit wechselte das Momentum zu den Gastgebern aus Bruneck, die sich in weiterer Folge zahlreiche Chancen erspielten. In der 15. Minute war es dann so weit: Pustertal ging durch Mikael Frycklund im Powerplay erstmals in dieser Finalserie in Führung.

Das zweite Drittel startete mit Chancen auf beiden Seiten. In der 15. Minute arbeitete dann Anders Koch mit einem „Lucky Bounce“ die Scheibe zum Ausgleich über die Linie. Pustertal drückte in weiterer Folge auf die erneute Führung, scheiterte aber immer wieder an Nicolas Wieser oder am Aluminium. Die Gastgeber blieben aber auch in diesem Abschnitt über weite Strecken die tonangebende Mannschaft.

Den besseren Start in das Finaldrittel hatten die Grazer. In der 42. Minute brachte Michael Schiechl die Scheibe gefährlich vor das Tor, und Kevin Conley sorgte für die erneute Führung der Steirer. Ab diesem Zeitpunkt übernahmen die 99ers die volle Kontrolle: Die Steirer blieben, wie bereits in den gesamten Playoffs, unglaublich nervenstark und sicher. Für die Vorentscheidung sorgte dann Josh Currie in der 49. Minute, der nach einem sehenswerten Pass von Kevin Roy und seinem eigenen Rebound auf 4:2 stellte. Pustertal öffnete sich, um noch zurückzukommen. Die Graz99ers bewiesen einmal mehr ihre „Coolness“ – in der 54. Minute schloss Lenz Moosbrugger zum 5:2 ab. Für Moosbrugger war dies das Premierentor in der win2day ICE Hockey League – und das im Championship-Winning-Game. Den Schlusspunkt setzte das Grazer Urgestein selbst: Michael Schiechl – langjähriger Kapitän – stellte den Endstand von 6:2 her und ließ die zahlreich mitgereisten Graz-Fans jubeln.

Mit einem 6:2-Sieg im vierten Finalspiel gegen den HC Falkensteiner Pustertal machten die Steirer ihren Playoff-Sweep perfekt und blieben mit 12 Siegen bei keiner einzigen Niederlage in der gesamten Postseason ungeschlagen. Nach den Vienna Capitals (2017) und dem EC Red Bull Salzburg (2022) sind die Graz99ers erst das dritte Team, dem dieses Kunststück gelang. Seit der Liganeugründung im Jahr 2000 sind die Steirer zudem der siebente unterschiedliche Champion der win2day ICE Hockey League.

Zum Playoffs-MVP wurde von den Fachjournalisten Lukas Haudum von den Moser Medical Graz99ers gewählt. Einen neuen Rekord setzte außerdem Paul Stapelfeldt, der als erster Spieler überhaupt fünf Jahre in Serie den Champions-Titel holen konnte.

win2day ICE Hockey League, Mi, 22.04.2026:
HC Falkensteiner Pustertal – Moser Medical Graz99ers 2:6 (2:1, 0:1, 0:4)
Referees: HUBER A., OFNER, Nothegger, Puff
Stand in der best-of-7-Finalserie: 0:4
Goals HCP: Ticar (11.), Frycklund (15./pp1)
Goals G99: Roy (8.), Koch (31.), Conley (42.), Currie (49.), Moosbrugger (54.), Schiechl (60./en.)