Meldung vom 06.09.2026

Sam Antonitsch: „Voraussetzungen für eine gute Saison wurden geschaffen“

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Die Vienna Capitals wollen sich in der bevorstehenden Saison der win2day ICE Hockey League weiter steigern und wieder den Viertelfinal-Einzug schaffen. Stürmer Sam Antonitsch spricht unter anderem über Neo-Headcoach Mike Stewart und den Schlüssel für eine erfolgreiche Spielzeit.

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Die Vienna Capitals konnten sich im Verlauf der letzten Saison stets steigern und beendeten den Grunddurchgang auf Rang sieben. Im Pre-Playoff zogen die Wiener nach drei Spielen gegen Fehérvár aber den Kürzeren. „Es war sehr bitter, dass wir in den Pre-Playoffs verloren haben. Im Best-of-Three-Modus geht das schnell. Das Ziel muss sein, dass wir nicht mehr in diese Situation kommen, sondern direkt im Best-of-Seven spielen“, so Sam Antonitsch, der für die neue Saison in der win2day ICE Hockey League eine Top-6-Platzierung anstrebt.

Neo-Coach Mike Stewart mit viel Liga-Erfahrung
Zu den Neuzugängen zählen unter anderem Konstantin Komarek, der nach zehn Jahren in Schweden, der KHL und der Schweiz in die Liga zurückkehrte, und Verteidiger Nick Bailen, der von Meister Graz in die Hauptstadt wechselte. Zudem verpflichteten die Caps mit Mike Stewart einen neuen Headcoach. Der 54-Jährige kennt die Liga aus seiner Zeit in Villach bestens, wo er als Spieler sogar Meister wurde und erste Erfahrungen als Trainer sammelte. Die vergangenen zehn Jahre war Stewart in der DEL als Coach tätig.



„Das Management hat super Arbeit geleistet. Wir haben sehr gute Neuzugänge und mit Mike Stewart auch einen hervorragenden neuen Trainer geholt. Ich kenne ihn noch von früher, als er selbst gespielt hat. Ich hoffe, dass wir auch entsprechend auftreten werden. Wichtig ist, dass er sowohl einen Bezug zu den österreichischen Spielern als auch zu den Imports hat. Die Voraussetzungen für eine gute Saison wurden geschaffen, auch wenn es angesichts der starken Konkurrenz sicher nicht leicht wird. Die Vorbereitung läuft gut; wir müssen als Mannschaft noch besser zusammenwachsen, dann können wir voll angreifen“, weiß Antonitsch. Für den 30-jährigen Flügelstürmer ist es die bereits zehnte Saison in der win2day ICE Hockey League, in der er schon über 400 Spiele bestritten hat.

Langer Grunddurchgang erfordert Konstanz
Die Wiener fuhren am Samstagnachmittag mit einem 3:0 gegen den slowakischen Erstligisten HK Dukla Trencin den ersten Sieg der Vorbereitung ein. „Die Preseason-Spiele sind wichtig, um wieder hineinzukommen. Mit Ligaspielen sind sie aber nicht zu vergleichen. Wenn es dann wirklich um etwas geht – wenn nach 60 Minuten entweder drei Punkte auf dem Konto stehen oder nicht –, ist das natürlich etwas ganz anderes. Man geht die Taktiken durch, dafür braucht man diese Spiele. Trotzdem freut man sich dann schon auf die echten Partien.“ Die Capitals beschließen die Vorbereitung am kommenden Freitag mit einem Gastspiel bei Fehérvár.

Auch aus der letzten Saison haben die Schwarz-Gelben ihre Lehren gezogen. Antonitsch weiß, worauf es ab dem Saisonstart am 18. September ankommen wird: „Die Konstanz über den gesamten Grunddurchgang ist enorm wichtig. Man will immer gut starten, aber es ist eine lange Saison. Wenn man das vergangene Jahr betrachtet, ist für alle Mannschaften natürlich das Wichtigste, gesund zu bleiben. Verletzungen sind immer ein großer Faktor.“