Meldung vom 18.03.2026

Spiel vier zwischen Pustertal und Salzburg zählt zu den längsten Partien der Liga-Geschichte

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Der HC Falkensteiner Pustertal hat den EC Red Bull Salzburg am Dienstag mit einem „Sweep“ entthront. Die Südtiroler setzten sich im vierten Viertelfinalduell kurz vor Mitternacht durch – Kapitän Andergassen erzielte in der dritten Verlängerung das entscheidende Tor. Mit einer Gesamtdauer von über 105 Minuten reiht sich die Begegnung als viertlängstes Spiel in die Geschichte der win2day ICE Hockey League ein. Der Rekord stammt weiterhin aus dem Viertelfinale 2019 zwischen dem HCB Südtirol Alperia und dem EC-KAC, als die Klagenfurter nach 120 Minuten und 51 Sekunden den Sieg davontrugen.

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Dabei gingen die Red Bulls auch im vierten Duell in Führung: Spät im ersten Drittel legte Schneider, für den es der einzige Scorerpunkt in der Serie war, für die Gäste vor. Im Mittelabschnitt sorgte Purdeller für den Ausgleich. Ansonsten drückten die Goalies Pasquale und Kickert der Partie ihren Stempel auf. Beide zeigten starke Paraden, weshalb es bis zur dritten Overtime beim 1:1 blieb. Die Südtiroler behielten dann kurz vor Mitternacht die Oberhand – Kapitän Andergassen traf in der 106. Minute im viertlängsten Spiel der Liga-Geschichte.

Der längste Vergleich der Liga-Geschichte bleibt das Viertelfinale vom 15. März 2019, als Johannes Bischofberger für den EC-KAC nach 120:51 Minuten gegen den HCB Südtirol Alperia den Schlusspunkt setzte. Auch beim zweit- und drittlängsten Duell war Salzburg beteiligt: 2023 unterlagen die Red Bulls in Bozen nach über 115 Minuten, 2015 setzten sie sich im Viertelfinale in Villach nach mehr als 111 Minuten durch.