Meldung vom 12.05.2026

Ungarns Kapitän Csanád Erdély: „Das erste WM-Spiel gibt die Richtung vor“

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Mit elf Akteuren aus der win2day ICE Hockey League startet Ungarn am Samstag in Zürich (Schweiz) gegen Finnland in die Weltmeisterschaft. In ihrem zweiten Spiel treffen die Magyaren auf Österreich. Kapitän Csanád Erdély spricht über die Vorbereitung, den Auftakt und das Duell mit dem ÖEHV-Team.

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Durch einen Sieg gegen Kasachstan sicherten sich die Ungarn bei der letztjährigen Weltmeisterschaft der Top-Division den Klassenerhalt. Nun treffen sie bei den diesjährigen Titelkämpfen in Zürich auf die USA, Gastgeber Schweiz, Finnland, Deutschland, Lettland, Österreich und Großbritannien. Die Vorbereitung verlief zumindest ergebnistechnisch nicht wie gewünscht, wurde doch nur eines der bislang neun Testspiele gewonnen (3:2 n. V. gegen Polen). Am Mittwoch folgt in Neuchâtel noch ein Test gegen Kanada. „Wir haben die Vorbereitungsspiele genutzt, um unser System für die Weltmeisterschaft weiterzuentwickeln. Die Ergebnisse entsprachen zwar nicht unseren Erwartungen, aber am wichtigsten war, dass wir uns auf uns selbst konzentriert haben. Die Special Teams werden in diesem Turnier entscheidend sein. Deshalb haben wir uns vor allem in den letzten Tagen intensiv darauf fokussiert“, berichtet Kapitän Csanád Erdély, einer von elf ungarischen Akteuren aus der win2day ICE Hockey League. Sechs Spieler von Hydro Fehérvár AV19 und fünf von FTC-Telekom stehen im Aufgebot von Headcoach Gergely Majoross.

Spiele gegen Finnland und Österreich am Wochenende
Zum Auftakt treffen die Ungarn am Samstagnachmittag auf Finnland, die Vorfreude bei Erdély ist bereits groß: „Das erste Spiel ist bei jeder Weltmeisterschaft etwas ganz Besonderes und gibt die Richtung für den weiteren Turnierverlauf vor. Deshalb wollen wir die Partie gegen Finnland mit genau dieser Einstellung angehen. Ich bin überzeugt, dass uns die Arbeit der letzten vier Wochen im Training gut auf den Turnierstart vorbereitet hat.“

Nur 24 Stunden später, am Sonntag, kommt es zum Aufeinandertreffen mit Österreich. Die beiden Nationen standen sich im Februar beim Drei-Nationen-Turnier in Oslo (Norwegen) gegenüber, das ÖEHV-Team gewann mit 4:1. Das letzte WM-Duell fand vor drei Jahren im finnischen Tampere statt, als sich die Österreicher im Penaltyschießen durchsetzten und damit den Klassenerhalt fixierten – Ungarn musste hingegen absteigen. „Ich erwarte erneut eine sehr enge Partie. Natürlich kennen die meisten von uns die österreichischen Spieler, und sie kennen uns – daher wird es keine Überraschungen geben. Ich denke, dass zwei sehr starke Teams aufeinandertreffen werden. Wir müssen auf jeden Fall sehr diszipliniert sein, dürfen keine unnötigen Strafen nehmen und sollten versuchen, den Großteil des Spiels bei Fünf-gegen-Fünf zu bestreiten, da das eine unserer Stärken ist“, so Erdély.