Meldung vom 01.04.2026

Viertmeiste Strafen in der Liga-Geschichte beim zweiten Halbfinalduell in Ljubljana

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Das zweite Halbfinalduell zwischen HK Olimpija Ljubljana und dem HC Falkensteiner Pustertal war von zahlreichen Härteeinlagen geprägt. Insgesamt wurden 236 Strafminuten ausgesprochen – die viertmeisten in der Ligageschichte.

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Der Strafrekord seit der Liga-Neugründung datiert vom 4. November 2012, als Zagreb und Graz in einem denkwürdigen Duell auf insgesamt 289 Strafminuten kamen. Auf Seiten der Steirer endete das Spiel unter anderem für Manuel Ganahl, der mit den 99ers in den aktuellen Playoffs noch ungeschlagen ist, vorzeitig.

Die meisten Strafen in einem Playoff-Spiel wurden im Halbfinale 2012 zwischen Zagreb und dem KAC verhängt: Beim 4:0-Auswärtssieg der Klagenfurter standen am Ende 255 Strafminuten zu Buche – inklusive eines Faustkampfs zwischen den beiden Goalies Robert Kristan und Andy Chiodo vor 7.000 Zuschauern.

In Ljubljana sorgte eine frühe Führung der Gäste für einen optimalen Start der Pusterer. Die Hausherren schwächten sich in der 15. Minute selbst, als Robert Sabolič vorzeitig unter die Dusche musste. In der Schlussphase kassierte Olimpija zusätzlich eine große Strafe und eine Spieldauer-Disziplinarstrafe gegen Alex Petan wegen Cross-Checks. Pustertal nutzte das anschließende Powerplay zum 3:0-Endstand. In einer turbulenten Schlussphase kam es erneut zu einigen Scharmützeln – das Ergebnis: 236 Strafminuten und das härteste Spiel der laufenden Playoffs.